12. Januar 2006 Es wäre revolutionär, würde Howard Stern nicht alles, was er tut, als revolutionär preisen. Aber vielleicht hat er (auch) diesmal (wieder) recht. Am Montag um sechs Uhr früh ging die vierstündige Liveshow des bekanntesten Radiomoderators Amerikas auf dem Satellitensender „Sirius Radio” auf Sendung - ergänzt durch das aufgezeichnete Nachrichtenprogramm „Howard 100 News”, das aus der Welt berichtet, wie Howard sie sieht....
....
Und schließlich wächst den terrestrisch ausgestrahlten FM-Radiosendern mit den digitalen Satellitensendern eine zunehmend mächtige Konkurrenz heran - und wer anders als Howard Stern hätte diesen Trend besser erkennen und fördern können? Weil die FCC über das Programm der Satellitensender, die nur von Abonnenten zu empfangen sind, keine Aufsichtsbefugnis hat, kann Stern in seiner Show sagen und tun, was er will. „Nur unsere Vorstellungskraft wird uns künftig Grenzen setzen”, jubelte Stern am ersten Tag seiner Show.
Er nutzte seine neue Freiheit, um zum Beispiel achtundsechzigmal das verpönte F-Wort zu benutzen und auch sonst kernig zu fluchen; ein bißchen Telefonsex mit dem Playmate Heidi Cortez zu machen (oder zu simulieren); einen Stimmenimitator von David Letterman über dessen Analverkehr mit einer Pornodarstellerin berichten zu lassen; seinen Komoderator George Takei - bekannt als Sulu aus der Serie „Star Trek” und soeben als Schwuler geoutet - über dessen sexuelle Vorlieben zu befragen; und schließlich wiederholt bei David Lee Roth, seinem Nachfolger auf dem angestammten Sendeplatz bei „CBS Radio” anzurufen, obwohl dieser partout nicht mit Stern telefonieren wollte....
Lesen sie den kompletten Artikel auf FAZ.net